Noch am Samstagmittag war unklar, ob die Obernbecker am Sonntag überhaupt spielfähig sein würden, da viele angestammte Spieler nicht dabei sein konnten. Doch die verbleibenden Spieler der HSG rauften sich mit einer zusammengewürfelten Truppe aus erster und zweiter Mannschaft zusammen.
Die fehlende Abstimmung innerhalb des Teams zeigte sich zunächst vor allem im Angriff, der nur selten zu torgefährlichen Aktionen gegen die physisch starken Jöllenbecker fand. Doch auch die Obernbecker Abwehr ließ, von einigen Kreisläuferanspielen abgesehen, ebenfalls nur wenige Torchancen zu. Ab der zwanzigsten Minute zeigte sich auch, dass die Löhner kaum Wechselmöglichkeiten hatten und konditionell Probleme bekamen. So konnte sich Jöllenbeck bis auf 6:9 in der 27. Minute absetzen. In den letzten 2 Minuten der Halbzeit drehte die HSG dann nochmal auf und verringerte den Rückstand auf 8:9.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie schon die erste: Die HSG startete konzentriert und konnte in der 41. Minute eine 2 Tore Führung verzeichnen (14:12). Durch den Mangel an Spielern schaffte es Jöllenbeck allerdings den Spielstand auf 18:20 in der 56. Minute umzudrehen. Doch Löhne hatte trotz schwindender Kräfte noch nicht aufgegeben. Die letzten 4 Spielminuten zeigten die Gäste eine beeindruckende Abwehrleistung und schafften so den 20:20 Endstand.
HSG Löhne-Obernbeck: Dominik Möller (6), Paul Blankenstein (4), Sebastian Kleimeier (3), Thorben Wessel (3), Fynn Janke (2), Jan Minh Homburg (1), Carsten Wehmeier (1), Lukas Lebeau, Thomas Kreft
