Nach dem gelungenen Saisonauftakt ging es für die Obernbecker Damen am Wochenende zum Auswärtsspiel nach Leopoldshöhe. Gegen den letztjährigen Meister erwartete die HSG eine anspruchsvolle Aufgabe. Durch einige Ausfälle wichtiger Spielerinnen musste die Mannschaft zudem mit veränderten Voraussetzungen in die Partie starten.
Die Gastgeberinnen erwischten den deutlich besseren Start. Während die HSG zunächst Schwierigkeiten hatte, ins Spiel zu finden, konnte Leopoldshöhe die ersten Angriffe konsequent nutzen und sich früh mit 6:1 absetzen (’10). Erst danach fanden die Löhnerinnen besser in die Partie. Es entwickelte sich ein intensives und körperbetontes Spiel, in dem beide Mannschaften immer wieder zu Torerfolgen kamen. Die HSG ließ sich dabei nicht hängen und versuchte, über schnelles Angriffsspiel und das Erkennen der sich bietenden Lücken den Rückstand zu verkürzen. Vor allem die starken Rückraumwürfe der Gastgeberinnen stellten die Löhner Abwehr immer wieder vor eine Herausforderung. Trotzdem gelang es der HSG, den Abstand über weite Strecken der ersten Halbzeit einigermaßen konstant zu halten. Mit einem 19:13 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Auch in der zweiten Hälfte blieb Leopoldshöhe die spielbestimmende Mannschaft. Die HSG kämpfte weiter um jeden Ball und versuchte, über schnelle Angriffe und konsequente Abschlüsse den Anschluss nicht zu verlieren. In der Schlussphase konnten sich die Gastgeberinnen noch einmal etwas deutlicher absetzen. Besonders ab der 50. Minute nutzte Leopoldshöhe seine Chancen konsequent und baute den Vorsprung weiter aus.
Die Löhnerinnen ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und spielten bis zum Schlusspfiff weiter mit vollem Einsatz. Am Ende musste sich die HSG gegen den letztjährigen Meister mit 43:29 geschlagen geben. Nun gilt es, die Erfahrungen aus dem körperbetonten Spiel mitzunehmen und den Blick auf die kommenden Aufgaben zu richten.
HSG Löhne-Obernbeck: Katharina Boehnke (12/5), Lara Kristin Kemena (5/1), Klara Funda-Lebeau (4), Sabine Tiemann (3), Milena Stuke (2), Lena Johannsmeier (2), Isabel Kasper (1/1), Nina Kuhlmann, Nele Schiffer, Carolin Tacke, Mayra Targosz
