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Punktgewinn nach turbulenter Woche

21.10.2012 - 1. Herren

Spielende am Samstagabend in der Löhner Sporthalle am Gymnasium: Die HSGLO trennte sich von der HSG Porta mit einem Unentschieden, bei dem jedes Team 27 Treffer erzielte. Das Ergebnis ist gerecht, gerecht wie es gerechter kaum sein könnte und unterm Strich können wir mit dem Punktgewinn nach der Überraschung der letzten Woche zufrieden sein und gut leben.

Am Dienstag meldete sich Max Julian Stöckmann in Richtung Verl ab. Ein Vorgang, der an dieser Stelle nicht weiter behandelt wird, doch sollen ein paar Stichwörter dem Leser einen eventuellen Gedankengang ermöglichen: Ehre, Gewissen, Pflicht, Zusage, Kameradschaft...

Die Kommentare der Fans nach der Begegnung waren fast alle im Konjunktiv verfasst (aber das ist ja häufig so), denn hätte Fynn Kastner sieben Sekunden vor Schluss das 28:26 erzielt oder sich in der Hallenecke einen Wolf geprellt, dann wären beide Punkte in Löhne geblieben. Und so ließen sich viele Konjunktivsätze formulieren, die am Ende einen Löhner Sieg ausweisen. Denn zuvor hatten die Obernbecker viele Chancen liegen gelassen und es waren dumme Fehler passiert, aber auch Überragendes geleistet worden.

Rückblick in die 55. Minute der Landesligabegegnung Löhne gegen Porta: Spielstand 24:25 für den Gast, Siebenmeter für Porta, Michel löst dem bis dato starken Tobias Finke ab, hält die Marke und wir gleichen aus. Anschließend hält Michel noch zwei 100%ige und wir können 27:25 in Führung gehen. Drei Glanztaten von Michel Michalik, die ebenfalls im Konjunktiv dargestellt werden können. Was wäre, wenn...?

Fakt ist, dass die Mannschaft um Martin Biermann den Rückschlag der Personalie Stöckmann gut weggesteckt hat und gegen ein starkes und robustes Gästeteam das Spiel immer offen gestalten konnte. Auch in diesem Zusammenhang einen Konjunktivsatz zu formulieren, ist sicher erlaubt aber nicht notwendig.

Ein ausgeglichenes Spiel findet ein ausgeglichenes Ergebnis, mehr ist nicht zu sagen. Doch, vielleicht das Wichtigste: Gute Besserung an Martin Elias, der sich in der 20. Minute die linke Schulter auskugelte und das Krankenhaus hoffentlich wieder verlassen hat. Möge die Verletzung nicht final sein.

HSGLO: Finke/Michalik; Bergmann 8/2, Brockschmidt 2, Büscher 5, Biermann, Stuke, Pieper 2, Möller, Kastner 5, Elias 1, Nienaber, Zimmermann 4


Von: Andreas S.
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