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HSGLO liefert gegen den spielstarken TuS Brake ein gutes Spiel und holt einen Punkt

22.04.2013 - 1. Herren

Spielende der Begegnung HSGLO vs. Brake: Vor der Sporthalle findet ein Fan einen Kompass, gibt das lautstark bekannt und fahndet nach dem Besitzer. HSG-Trainer Matthias Wieling empfiehlt: „Wenn du keinen findest, schenk ihn unseren Außen“, und weist damit auf einen Grund des Punktverlustes hin.                                                                           

Mit 28:28 trennte sich die HSGLO von seinen Gästen aus Brake und die Zuschauer hatten zuvor ein gutes und rasantes Spiel gesehen. Mehr als verdient war der Punkt gegen die stark agierenden Gäste aus dem Bielefelder Nordosten, denn Torsten Bergmann und Co. boten dem TuS voll Paroli, versäumten es allerdings, eine 2-Tore-Führung über die letzten zwei Minuten zu retten.                                                                     

Als der starke „Magga“ Finke im HSG-Gehäuse beim 27:25 ein Geschoss des Braker Mittelmannes Jan Ober abwehren konnte und so den 26ten Treffer der Gäste verhinderte, der Ball auf die rechte Abwehrseite abprallte und von Jannis Zimmermann nur aufgenommen werden musste, schien der Drops für die HSG gelutscht. Doch Zimmermann stand nicht, wo er stehen sollte. Er war schon auf dem Weg Richtung Braker Tor. So konnte der Gästelinksaußen den Ball in aller Ruhe aufnehmen, versenken und für seine Farben auf einen Treffer verkürzen. Und diese Abpraller hatte es zuvor häufig gegeben, obwohl Matthias Wieling seine Außen immer wieder „eingenordete“ hatte.                                                   

Die Zuschauer sahen ein Spiel, bei dem sich die Kontrahenten mit den Führungen abwechselten, die Torhüter auf beiden Seiten gute Leistungen zeigten (Finke wehrte 24 Bälle ab), die Teams gute gebundene Angriffsaktionen vortrugen und die Schiedsrichter aus Nettelstedt sehr ordentlich pfiffen.  

Am Ende stand ein redlich verdienter Punkt, über den die Freude mehr und mehr wich, als die Ergebnisse der anderen Mitabstiegskandidaten, die durch die Bank doppelt punkteten, bekannt wurden. Trotzdem hat sich eigentlich nicht viel verändert. Die HSGLO hat nach wie vor seine Geschicke selbst in der Hand und bei zwei Siegen in den letzten Spielen ist zumindest noch der Relegationsplatz in Reichweite.                              

Na denn und Auf geht´s. Ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr, gelten keine Alibis. Jetzt zählt nur noch „inne Halle und auffe Platte“.   


Von: Hans Ball
Handball.de